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Was ganz harmlos begann, hat sich inzwischen zu einer kleinen Leidenschaft entwickelt! Eigentlich wollte ich ja "nur" eine Handpuppe nähen, weil unser Sohn Pablo sie sich unbedingt zu Weihnachten wünschte. Er hat sich auf der Kumquats-Seite in eine "Jessi" aus einem Video verliebt und mir haben diese Puppen auch schon immer gefallen. Um zu wissen, ob ich so was überhaupt einigermaßen hinkriege, hab ich erst mal eine Probepuppe genäht. Daraus wurde Anton, der später in Besitz des jüngeren Bruders Silas geriet. Danach entstand die besagte Jessi und weil noch Material da war, gleich noch eine dritte für meine Schwägerin. Und schon war ich infiziert! Danach entstanden noch so manche Puppen, die nicht bei uns blieben, sondern adoptiert wurden ;-) bis ich mir jetzt auch mal eine eigene Puppe gegönnt habe: Joshua!  Mal sehen, wie das noch weiter geht! Beim Nähen steht mir meine alte Freundin "Pfaffi" zur Seite. Sie ist eine Leihgabe meiner Schwiegermutter und froh, dass sie in ihrem hohen Nähmaschinenalter von 35 Jahren noch einmal richtig geschäftig werden darf. Trotz des tollen Beistandes von "Pfaffi" stecken in jeder Handpuppe gute 12 Stunden Arbeit (die sich auf die Abende verteilen, an welchen unsere Kinder gut schlafen... was inzwischen mal öfter vorkommt ;-) ). |